ROHSTOFFMARKT AKTUELL

15:32 | 20.09.2018
Voraussichtlich deutlich rückläufige EU-Erntemengen bei Weizen und Raps – Indien zieht verpflichtende Exportquoten für Zucker in Betracht

Die europäische Handelsvereinigung Coceral hat ihre Prognose für die EU-Weichweizenernte 2018/19 auf 129,9 Mio. Tonnen (-8,5% ggü. Vj.) gesenkt, zurückzuführen auf die dürrebedingt schlechteren Ernten in Deutschland, Frankreich und den nördlichen EU-Mitgliedsstaaten. Die Prognose liegt damit leicht höher als die der EU-Kommission (128,8 Mio. Tonnen).
Bei Raps schätzt Coceral 19,4 Mio. Tonnen (- 11% ggü. Vj.), also marginal mehr als die Kommission.
Die Maisernte dürfte laut Coceral 58,9 Mio. Tonnen betragen (Vj. 60,7 Mio. Tonnen).
Rohzucker
Anfang der Woche hat der Preis deutlich nachgegeben und kann kaum aufholen. Belastend ist weiterhin die voraussichtlich höhere Menge aus Indien, die auf den Weltmarkt kommt. Angeblich erwägt die Regierung, in der Saison 2018/19 verpflichtende Exportquoten von insgesamt bis zu 5 Mio. Tonnen Zucker an die Mühlen zu verteilen. Damit sollen im Hinblick auf die zweite Rekordproduktion in Folge die Lagerbestände reduziert und die Inlandspreise gestützt werden.


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