MANAGEMENT INTERVIEW |
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8:40 | 22.11.2011
CANCOM AG: Das organische Wachstum ist phänomenal
„CANCOM wird auf alle Fälle wachsen – gleichgültig wohin die Konjunktur läuft“, so könnte man die Aussagen von CEO Klaus Weinmann kurz und knapp zusammenfassen. Sollte das Wirtschaftswachstum in 2012 und danach rückläufig sein, will er dies durch Akquisitionen kompensieren. Doch Weinmann unterstellt, dass seine Kunden die IT-Ausgaben auch in einer konjunkturellen Abschwächungsphase nicht wesentlich zurückfahren werden. Deshalb hält er nach wie vor das Überschreiten der 600-Millionen-Umsatzschwelle in den kommenden Jahren für realistisch. financial.de hat mit Klaus Weinmann (Foto) die Hintergründe der Wachstumsgeschichte beleuchtet. financial.de: Herr Weinmann, wie hat es CANCOM geschafft, in den letzten drei Jahren 17 Prozent organisches Wachstum hinzulegen?
Unsere Kunden haben uns in diesem Jahr nun schon zum dritten Mal in Folge zum besten Systemhaus Deutschlands gewählt. Das zeigt uns, dass wir im Konzern bestens aufgestellt sind und gute, hochmotivierte Mitarbeiter beschäftigen. financial.de: Waren dafür in erster Linie interne Maßnahmen oder die konjunkturelle Erholung verantwortlich? Weinmann: Beides, würde ich sagen. Mit neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere im Vertrieb und Consulting, haben wir unsere Leistungsfähigkeit und Schlagkraft weiter ausgebaut. Natürlich kam uns auch die konjunkturelle Erholung zugute. Insbesondere der Handel und das Projektgeschäft profitieren von der stärkeren Investitionsbereitschaft der Unternehmen. financial.de: Bei einem Umsatzanstieg von 18,4 % auf 387 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen ist das EBITDA um 64,5 % gesprungen. Was waren dafür die wesentlichen Ertragstreiber? Weinmann: Zu dem gesteigerten Ergebnisniveau hat vor allem unser starkes und hochmargiges Dienstleistungs- und Consultinggeschäft beigetragen. Die Unternehmen investieren vermehrt in effizienzsteigernde und kostenbewusste IT, also Lösungen im Bereich Virtualisierung und Cloud Computing. Davon profitieren wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und Cloud-Expertise. financial.de: Die 75 Cent je Aktie (Vorjahr: 47 Cent) sind das höchste EPS-Ergebnis, dass CANCOM in den ersten neun Monaten eines Jahres erreicht hat. Ist da noch Luft nach oben? Weinmann: Wie schon gesagt, wir sind gut aufgestellt, auch im nächsten Jahr zu wachsen. Hinzu kommt, dass wir durch Maßnahmen auf der Kostenseite eine weitere Ergebnisverbesserung auch bei geringerer Wachstumsdynamik erreichen können. financial.de: Warum ist das Cloud Computing für CANCOM so ertragreich? Weinmann: Cloud Computing rechnet sich in erster Linie für unsere Kunden. Aber natürlich ist es auch für uns als IT-Dienstleister ein rentables Geschäftsfeld. Mit Managed Services, beispielsweise für den anschließenden Betrieb der CANCOM AHP Private Cloud Lösung beim Kunden, erzielen wir monatlich wiederkehrende Erlöse, je nach Projektgröße bis im oberen fünfstelligen Euro-Bereich. Das komplette Interview können Sie hier auch als PDF herunterladen: |
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Klaus Weinmann: Unsere Marktpositionierung als eines der TOP-3-Systemhäuser in Deutschland hat dabei eine wesentliche Rolle gespielt. Wir haben dadurch besseren Zugang zu Projekten, den wir ohne unsere Größe so nicht hätten.







