ROHSTOFF NEWS

14:55 | 14.05.2021
Ölpreise gestern deutlich unter Druck

Während Brent am Mittwoch noch an die 70 USD Marke herankam, liegt der Preis heute Morgen unter 67 USD je Barrel. Das Scheitern an der 70 USD Marke dürfte zu Verkäufen spekulativer Marktteilnehmer geführt haben. Auch wurde die Colonial Pipeline in den USA wieder hochgefahren, deren Ausfall zuvor den Preis getrieben hatte. Bis zum Normalbetrieb der Pipeline dürfte es noch einige Tage dauern. Die über Erwartung ausgefallenen US-Inflationsdaten vom Mittwoch führen zur Besorgnis hinsichtlich einer früheren Straffung der Geldpolitik der Fed. Dies würde weniger Liquidität für die Märkte bedeuten und würde sich auch auf die Nachfrage auswirken. Am Mittwoch veröffentlichte die IEA die neuen Prognosen zur diesjährigen globalen Ölnachfrage. Letztere soll um 5,4 Mio. Barrel pro Tag steigen, was 300 Tsd. Barrel unter der bisherigen Erwartung liegt. Für das 1. und 2. Quartal wurde eine Abwärtsrevision vorgenommen. Bei einem gleichzeitig etwas angehobenen Nicht-OPEC-Angebot im 2. Halbjahr fällt somit der Bedarf an OPEC-Öl etwas niedriger aus. Die IEA geht nach wie vor davon aus, dass sich die Nachfrage im 2. Halbjahr stark erholen wird. Der Ölmarkt soll im 3. Quartal mit knapp 1 Mio. Barrel pro Tag unterversorgt sein und im 4. Quartal dann mit mehr als 2 Mio. Barrel pro Tag. Der Lagerüberhang war der IEA zufolge bereits im März fast gänzlich abgebaut. Die US-Lagerdaten vom Mittwoch brachten keine großen Überraschungen. Zu erwähnen ist, dass die Rohölexporte nach einem Einbruch um mehr als die Hälfte mit unter 2 Mio. Barrel pro Tag den niedrigsten Stand seit Ende 2018 erreicht haben.


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